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Wie Generalisierung den Blick verstellt – hier: Generation Y

30. Juni 2016 - 9:10

Fällt Ihnen auf, dass viele Sätze so anfangen, wenn über Gruppen von Menschen gesprochen wird?

Die Kunden ….

Die Franzosen ….

Die Chinesen……

Die Mitarbeiter…..

Die Führungskräfte….

 

Solche Verallgemeinerungen nennt man Komplexitätsreduktion. Es ist eine Vereinfachung, die uns erlaubt, in einfachen Kategorien zu denken, ohne ins Detail gehen zu müssen. Das ist nützlich, weil energiesparend. Und es verstellt den Blick auf die komplexe Realität.

Die Generation Y ist fachlich gut ausgebildet, selbstbewußt und hinterfragt alles.

Noch so eine Verallgemeinerung.

Die Realität ist – im Kontext von Vertriebsseminaren, die wir durchführen, eine andere. Dort erleben wir Mitarbeiter dieser Altersklasse, die fachlich gut ausgebildet sein mögen.

Wenn wir zu „Ausbildung“ auch sprachliche und soziale Kompetenzen hinzuzählen, offenbaren sich

  • als „Höflichkeit“ bezeichnete Überanpassung
  • Schubladiserung von Menschen anhand deren Funktion
  • hohe Tendenz zur Abwertung von Sichtweisen, die dem eigenen Bezugsrahmen widersprechen
  • Spracharmut im Sinne fehlender sprachlicher Flexibilität
  • fehlendes betriebswirtschaftliches Grundwissen
  • fehlendes Verständnis unternehmerischen Handelns

Nein, als allgemeine Beschreibung der Generation Y soll dies nicht verstanden werden. Es ist eine Wahrnehmung im Rahmen vertrieblicher Ausbildung von technisch gut ausgebildeten Mitarbeitern.

Das passende Klischee ist: Sie sind ja gut ausgebildet, also wissen sie, was sie zu tun haben. Das mag sein. 

Wissen sie auch, wie sie es tun können?

Wir entwickeln ihr technisch gut ausgebildetes Personal zu guten professionellen Vertriebsmitarbeitern.

Sprechen Sie uns an.

 

 

 

 

 

 

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