Wer Führung sagt –
meint oft Manipulation

Führung ja – aber doch bitte keine Manipulation

Gut, sagen Sie, der Titel ist eine Provokation. Genau. Wollten wir auch so.

Es gibt Führungskräfte (und nicht wenige), die sich - sprachlich eloquent – darum drücken wollen, Führen mit Manipulation gleichzusetzen. Beeinflussen geht ja grade noch. Es gibt aber auch die Auffassung, dass moderne Führung bedeutet, Mitarbeiter nicht zu beeinflussen. Ja, wie soll das denn gehen?

Soweit ist es jetzt schon mit den Enkeln des kooperativen Führungsstils gekommen. Wir haben zwar die Folgen der antiautoritären Erziehung beklagt. Wollen jetzt aber, dass Führung ohne autoritären Führungsstil zurechtkommt.

„Hallo!“ rufen wir da, „Aufwachen!“.

Hinweis auf die Nebenwirkungen: Wenn Führungskräfte ihr Handwerk nicht ausüben dürfen und ihnen ihre Werkzeuge (= situativ einsatzbare Führungsstile) weggenommen werden, dann werden sie HILFLOS. Und hilflose Menschen gehen wie die Hasen in Deckung oder werden aggressiv (= autoritär, allerdings in abwertender Art und Weise).

Bitte, zählen Sie gerne alle modernen Führungskonzepte auf - die meisten von ihnen haben ihre Berechtigung. Verzichten Sie diesbezüglich auf Glaubenskriege.

Aber bitte FÜHREN Sie!

Und das ist etwas ganz anderes als Prozesse und Methoden zu definieren.
Etwas anderes als 2 x im Jahr ein Mitarbeitergespräch, das keiner ernst nimmt und das das Mitarbeiter-Engagement noch mehr sinken lässt.

Gebt den Führungskräften bitte ihr Handwerkszeug zurück.

Gute Führung ist unbequem! Und dabei helfen wir Ihnen gerne. Damit Ihnen Führung wieder Freude mach und Ihre Führungsleistung effektiver wird.